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Die Anzahl der Pflegebedürftigen in Deutschland stieg um 5% in letzten 2 Jahren!

17. März 2015 von Dirk Büttner | Keine Kommentare

Senior and young holding hands

 

 

 

 

Pflegestatistik 2013 – Deutschland Ergebnisse

Statistisches Bundesamt veröffentlicht die Pflegestatistik 2013:  

In der Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes vom 12.03.2015 zur Veröffentlichung der Pflegestatistik heißt es u.a. „ …. Mehr als zwei Drittel ( 71% oder 1,86 Millionen ) aller Pflegebedürftigen wurden nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zu Hause versorgt. ………………… Im Vergleich mit Dezember 2011 ist die Zahl der Pflegebedürftigen –im Zuge der Alterung der Bevölkerung – um 5% beziehungsweise 125.000 gestiegen…..“

 

Diese Pflegestatistik wird alle 2 Jahre veröffentlicht, schaut man genauer hin sind diese Zahlen alarmierend.

Die Zahl der Pflegebedürftigen stieg in den letzten 10 Jahren um 26,48% von 2.076.935 (2003) auf 2.626.206  ( 2013 ), bei den Kinder ( 0 – 15 Jahren ) stieg die Zahl der Pflegebedürftigen in den letzten 10 Jahren um 14,11 % auf heute 73.848!                                                                                           

Wie viele Pflegeheime für Kinder kennen Sie in Ihrem Umfeld?

Keins !! Stimmt, nur 375 Kinder werden in Pflegeheimen gepflegt, der Rest zu Hause ( 99,43% ).

Unser gesamtes gesellschaftliches Gefüge hat sich in den letzten 10 Jahren enorm verändert. Familien sind heute über Kilometer weit verstreut, wohnen kaum noch in einem 2- oder 3-Generationenhaushalt. In der berufstätigen Generation sind heute sowohl Männer als auch Frauen voll berufstätig, gehen mit unter bereits heute mehreren Tätigkeiten nach.

Heute werden 71% aller Pflegebedürftigen zu Hause gepflegt – JA, die Kriegs- oder Nachkriegsgeneration!

In 10 Jahren werden die geburtenstarken Jahrgänge ( 1955 bis 1965 ) in den Ruhestand gehen und in 20 Jahren werden diese Menschen, die dann die bevölkerungsstärkste Gruppe darstellen, nach und nach zu Pflegefällen. Wir wissen heute, dass zukünftig jede zweite Frau und jeder dritte Mann zum Pflegefall wird und jede zweite Frau vor ihrem Tod dement wird. Wie regeln die geburtenstarke Jahrgänge Ihre Versorgung?

Noch heute überlassen ca. 96% der gesamten Bevölkerung alles dem Zufall – sorgen nicht für den Pflegefall vor.

Fazit:

Arrangieren Sie für sich selbst, Ihre Partner, Familienangehörigen und Kunden rechtssichere und aktuelle Vorsorgedokumente ( Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung, ggf. Sorgerechtsverfügung ), treffen Sie verbindliche familiäre Absprachen und regeln Sie rechtzeitig die finanzielle Notwendigkeit für den Pflegefall u.a. mit einer Pflegevorsorge, diese Möglichkeiten gibt es auch für Kinder ( ab dem 1.Lebensjahr ) .